Wissen & Ratgeber

Fundiertes Fachwissen zu gewerblichen Solaranlagen: Glossar, Checklisten, Typische Anlagentypen und ROI-Leitfaden für Schweizer Unternehmen.

⚡ Solaranlage Grundlagen

Wie funktioniert Photovoltaik? Wechselrichter, Module, Einspeisevertrag – alles für den Einstieg.

📈 ROI & Wirtschaftlichkeit

Amortisationsrechnung, Renditeoptimierung, Eigenverbrauchsquote steigern.

💰 Förderungen 2026

Einmalvergütung, Steuerabzug, Winterstrombonus – alle Bundesförderungen kompakt.

🏠 Dachtypen & Montage

Flachdach, Schrägdach, Fassade, Parkplatz-PV – für jede Gebäudeart die richtige Lösung.

🔋 Speichertechnologien

Batteriespeicher für Gewerbe: Dimensionierung, Typen, Wirtschaftlichkeit.

📄 Rechtliches & Bewilligung

Baubewilligung, Netzzugang, Verträge – rechtliche Grundlagen für Betriebe.

Glossar: Die wichtigsten Begriffe

kWp (Kilowatt Peak)
Die Nennleistung einer Solaranlage unter Standardtestbedingungen. Gewerbliche Anlagen liegen typisch zwischen 50 kWp (KMU) und 500 kWp (Industrie). 1 kWp erzeugt in der Schweiz jährlich rund 900–1100 kWh.
Eigenverbrauch (EV)
Der direkt selbst genutzte Anteil des produzierten Solarstroms. Gewerbebetriebe mit Tagesschicht erreichen ohne Speicher 60–80% Eigenverbrauch. Jede selbst verbrauchte kWh spart den vollen Netzbezugspreis.
Einmalvergütung (EIV / Pronovo)
Einmalige Bundessubvention von 20–30% der Investitionskosten. Für Anlagen über 100 kWp muss ein ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) oder eine juristische Person als Antragsteller auftreten.
Einspeisevergütung (EVG)
Der Preis, den der Netzbetreiber für überschüssigen Solarstrom zahlt. Liegt in der Schweiz je nach Netzbetreiber und Saisonbonus zwischen 6 und 18 Rp/kWh.
ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch)
Rechtliche Konstruktion, die Mehrparteienobjekten erlaubt, Solarstrom intern zu verteilen und zu fakturieren. Ideal für Gewerbepark, Industrieareale und Mehrfamilienliegenschaften.
Wechselrichter (WR)
Wandelt Gleichstrom der Module in Wechselstrom für das Netz um. String-Wechselrichter (einfach, günstig) vs. Micro-Wechselrichter (modulweise Optimierung) vs. Zentralwechselrichter (für Grossanlagen über 500 kWp).
Performance Ratio (PR)
Verhältnis von tatsächlichem zu theoretischem Energieertrag. Gute Anlagen erreichen 80–85%. Wichtige Kennzahl zur Qualitätsbeurteilung und Wartungsplanung.
Lastprofil
Zeitlicher Verlauf des Stromverbrauchs eines Betriebs. Entscheidend für die Dimensionierung der Anlage: Betriebe mit hohem Tagesverbrauch (Produktion, Kühlung) profitieren am meisten von Solar.
Monitoring
Echtzeitüberwachung von Produktion, Eigenverbrauch und Einspeisung. Moderne Systeme melden Störungen automatisch und berechnen CO2-Einsparungen für den Nachhaltigkeitsbericht.

Checkliste: Solaranlage für Ihr Unternehmen

  • Dachzustand und Statik prüfen lassen
  • Ausrichtung und Verschattungsanalyse
  • Aktuellen Stromverbrauch analysieren (12 Monatsr echnungen)
  • Lastprofil für Eigenverbrauchsoptimierung erstellen
  • Drei unabhängige Offerten einholen
  • Netzbetreiber frühzeitig informieren (Netzanmeldung)
  • EIV-Antrag bei Pronovo einreichen
  • Steuerlichen Abzug mit Treuhänder besprechen
  • Versicherungsdeckung prüfen und anpassen
  • Monitoring und Wartungsvertrag vereinbaren
  • Mitarbeitende über Solaranlage informieren
  • Nachhaltigkeitsbericht aktualisieren

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