Solar für KMU · Schweiz

Solar für Firmen —
Gewerbe-PV mit hohem Eigenverbrauch.

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  • Gewerbe-PV bis 1 MWp
  • GREIV-Förderung
  • Steuerlich abziehbar
  • Hoher Eigenverbrauch
★★★★★ 4,8 / 5,0 · 420 KMU-Projekte · ProvenExpert
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10 m²100200300400500 m²
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4,8 / 5,0 ProvenExpert
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32 Rp/kWh
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Kreislauf · Schweiz

Was passiert mit alten PV-Modulen? — Recycling in der Schweiz

Solar für Firmen ordnet die Fakten ein: Was bedeutet das konkret für Schweizer Hauseigentümer? Hier die wichtigsten Punkte, neutral aufbereitet — ohne Verkaufsdruck.

Modul-Lebensende — wann es soweit ist

Moderne PV-Module haben eine Lebensdauer von 25 bis 30+ Jahren. Die ersten Massen-Installationen in der Schweiz stammen aus den frühen 2000ern — und genau jetzt beginnt die erste grosse Recycling-Welle. Pro Jahr fallen in der Schweiz derzeit rund 200–400 Tonnen Alt-Module an, die Menge wird sich bis 2030 auf 1'500–3'000 Tonnen pro Jahr vervielfachen. Die gute Nachricht: Die Schweizer Infrastruktur ist vorbereitet.

SENS eRecycling — das Schweizer System

Das Schweizer Recycling-System für elektronische Geräte (SENS eRecycling) hat 2020 ein spezielles Programm für Photovoltaikmodule eingeführt. Wichtigste Eckpunkte:

  • Kostenlose Abgabe für Privatpersonen — alte Module einfach beim Installateur oder SENS-Sammelstelle abgeben
  • Vorgezogene Recyclinggebühr (VRG): Bereits beim Modulkauf wird ein kleiner Recycling-Beitrag (typisch CHF 5–10 pro Modul) erhoben
  • Kontrollierte Verwertung: Module werden in zertifizierten Anlagen zerlegt, Materialien wieder zu Rohstoffen
  • Über 95 % Recyclingquote — fast nichts geht in die Deponie

Wie ein PV-Modul recycelt wird

Der Recyclingprozess folgt mehreren Schritten:

  • Anlieferung & Sortierung: Module werden gesammelt, nach Typ (kristallin / Dünnschicht) sortiert
  • Aluminium-Rahmen entfernen: Maschinell, fast 100 % recyclingfähig
  • Anschlussdose abtrennen: Enthält Kupfer und Elektronik, separat verarbeitet
  • Glas brechen: Das Modulglas (etwa 70 % der Modulmasse) wird gemahlen und z.B. für Schaumglas-Wärmedämmung wiederverwendet
  • Silizium-Schicht ablösen: Spezielle thermische oder chemische Verfahren trennen Silizium von Ethylvinylacetat (EVA)
  • Edelmetalle zurückgewinnen: Silber, Kupfer, Zinn aus den Verbindungselementen

Aus 1 Tonne Alt-Module gewinnen moderne Recycler typisch zurück: 700 kg Glas, 130 kg Aluminium, 80 kg Silizium, 20 kg Kupfer, kleine Mengen Silber und Zinn.

Wo Sie Ihre alten Module abgeben können

Drei Wege stehen zur Verfügung:

  • Beim Installateur: Wer Module ersetzt, lässt die alten beim Installateur — kostenlos
  • SENS-Sammelstellen: Über 600 Punkte in der ganzen Schweiz (Recyclinghöfe, Bauzentren) — Adressen auf sens.ch
  • Abholservice: Bei grösseren Mengen (ab 50 Modulen) bietet SENS oder spezialisierte Recycler einen Abholservice

Was Sie bei Schäden tun

Ein paar Hinweise für den Schadenfall:

  • Beschädigte Module: Sollten möglichst ganz transportiert werden — gebrochenes Glas kann scharfkantig sein
  • Wasserschaden: Module trocken lagern bis zur Abgabe — feuchte Module können bei der Wiederverwertung Probleme machen
  • Hagelschaden: Auch Module mit nur kleinen Brüchen sollten zeitnah abgegeben werden — bei Wartezeiten von > 6 Monaten kann das Material weiter degradieren

Wirtschaftliche Aspekte des Recyclings

Die Recyclingkosten pro Modul liegen bei rund CHF 6–12 (je nach Modulgrösse). Da die VRG bereits beim Kauf erhoben wurde, fallen für den Hauseigentümer keine zusätzlichen Kosten an. Die zurückgewonnenen Rohstoffe haben einen Marktwert von rund CHF 4–8 pro Modul — die Differenz wird durch die VRG gedeckt. Die Rechnung geht auf: Sie kaufen heute ein Modul für CHF 200, ein kleiner Anteil davon (CHF 5–10) ist bereits für das Recycling in 25–30 Jahren bezahlt.

EU-Vergleich und Zukunft

Die Schweiz steht beim PV-Recycling im internationalen Vergleich gut da. Die EU hat 2023 die WEEE-Richtlinie für PV-Module verschärft — Schweizer Praxis erfüllt diese bereits. Forschung läuft an mehreren Schweizer Instituten (Empa, CSEM) an Closed-Loop-Recycling: Silizium-Wafer aus alten Modulen werden ohne Qualitätsverlust für neue Module verwendet. Marktreife wird für 2027–2030 erwartet — dann schliesst sich der Kreislauf vollständig.

Häufige Fragen

Was am häufigsten gefragt wird.

Was kostet die Erstberatung?
Nichts. Komplett kostenlos und unverbindlich.
Wer steckt dahinter?
SM Tech GmbH Swiss — Schweizer Plattform mit Sitz in der Schweiz. Wir arbeiten mit einem Netzwerk zertifizierter CH-Installateure.
Lohnt sich Photovoltaik 2026 in der Schweiz?
Bei einem typischen EFH mit 30°-Süddach: ja. Amortisation 9-13 Jahre, Anlage läuft 25+ Jahre.
Wer ruft mich nach dem Formular an?
Niemand — ausser Sie wollen es. Erst wenn Sie aktiv einen Telefon-Termin wünschen.
Was passiert mit meinen Daten?
Ausschliesslich für die Erstberatung. Keine Weitergabe an Dritte ohne Ihre Zustimmung, keine Werbe-Mails.
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