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Solar für Firmen ordnet die Fakten ein: Was bedeutet das konkret für Schweizer Hauseigentümer? Hier die wichtigsten Punkte, neutral aufbereitet — ohne Verkaufsdruck.
Moderne PV-Module haben eine Lebensdauer von 25 bis 30+ Jahren. Die ersten Massen-Installationen in der Schweiz stammen aus den frühen 2000ern — und genau jetzt beginnt die erste grosse Recycling-Welle. Pro Jahr fallen in der Schweiz derzeit rund 200–400 Tonnen Alt-Module an, die Menge wird sich bis 2030 auf 1'500–3'000 Tonnen pro Jahr vervielfachen. Die gute Nachricht: Die Schweizer Infrastruktur ist vorbereitet.
Das Schweizer Recycling-System für elektronische Geräte (SENS eRecycling) hat 2020 ein spezielles Programm für Photovoltaikmodule eingeführt. Wichtigste Eckpunkte:
Der Recyclingprozess folgt mehreren Schritten:
Aus 1 Tonne Alt-Module gewinnen moderne Recycler typisch zurück: 700 kg Glas, 130 kg Aluminium, 80 kg Silizium, 20 kg Kupfer, kleine Mengen Silber und Zinn.
Drei Wege stehen zur Verfügung:
Ein paar Hinweise für den Schadenfall:
Die Recyclingkosten pro Modul liegen bei rund CHF 6–12 (je nach Modulgrösse). Da die VRG bereits beim Kauf erhoben wurde, fallen für den Hauseigentümer keine zusätzlichen Kosten an. Die zurückgewonnenen Rohstoffe haben einen Marktwert von rund CHF 4–8 pro Modul — die Differenz wird durch die VRG gedeckt. Die Rechnung geht auf: Sie kaufen heute ein Modul für CHF 200, ein kleiner Anteil davon (CHF 5–10) ist bereits für das Recycling in 25–30 Jahren bezahlt.
Die Schweiz steht beim PV-Recycling im internationalen Vergleich gut da. Die EU hat 2023 die WEEE-Richtlinie für PV-Module verschärft — Schweizer Praxis erfüllt diese bereits. Forschung läuft an mehreren Schweizer Instituten (Empa, CSEM) an Closed-Loop-Recycling: Silizium-Wafer aus alten Modulen werden ohne Qualitätsverlust für neue Module verwendet. Marktreife wird für 2027–2030 erwartet — dann schliesst sich der Kreislauf vollständig.